ÂDie Abgeordneten des Deutschen Bundestags mögen beschlieÃen, den vom Bundeskabinett am 25.06.2008 beschlossenen Gesetzentwurf (vgl. Pressemitteilung des BMWI) zum Verfahren über einen elektronischen Entgeltnachweis (ELENA-Verfahrensgesetz) nicht zu verabschieden bzw.  als milderes Verfahrensmittel  für die abhängig Beschäftigten zumindest unter einem nach-teilsfreien Freiwilligkeitsvorbehalt zu stellen. Diese Angelegenheit ist insofern dringend, weil das ELENA-Verfahren eindeutig verfassungswidrig ist und seine Verabschiedung dazu führen würde, dass abhängig Beschäftigte wie ich, ansonsten gezwungen wären, notfalls durch Ablehnung einer Beteiligung an diesem Verfahren, eine verfassungsrechtliche Klärung herbeizuführen  Petition von Armin Kammrad vom 17.08.2008(pdf) http://www.labournet.de/diskussion/grundrechte/komm/elenapetition2.pdf
Aus dem Text:  Wie weit übrigens die gesetzliche Unterordnung menschlicher Bedürfnisse unter das Renditeinteresse bereits vorgeschritten ist, zeigt sich anschaulich in den neusten Plänen der BA: Statt durch eine entsprechende Verteilung der Rendite Demenz-Kranken ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, sollen zur Pflege von Demenz-Kranker mehrere tausend Langzeitarbeitslose in Pflegeheime zwangsvermittelt werden (..). So geht es auch beim ELENA-Verfahren letztlich nur um die Interessen der 2,8 Millionen Arbeitgeber zu Lasten der Mehrheit der Menschen hier im Land. Nach Angaben des BMWi stammen alle Berechnungen zum ELENA-Verfahren auch von den Arbeitgebern. Mit der Zeit ist es jedoch keine Ãberraschung mehr, dass die herrschende Politik jegliche Verfassungstreue vergisst, wenn das groÃe Geld ruft. Diese Einseitigkeit zerstört letztlich die Demokratie Â
Streit über Pflegejobs für Arbeitslose
ÂDie Pläne der Bundesregierung, Langzeitarbeitslose zur Betreuung von Demenzkranken einzusetzen, sind heftig umstritten. Während Pflegeverbände die Ãberlegungen kritisierten, warnte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt vor "Arroganz und Misstrauen gegenüber den Arbeitslosen". Die Arbeitsagenturen suchen derzeit unter den Langzeitarbeitslosen nach bis zu 10 000 Bewerbern, die von September an nach einer kurzen Ausbildung altersverwirrte Menschen in Pflegeheimen betreuen sollen. Die Pflegeassistenten sollen den Demenzkranken vorlesen, mit ihnen spazieren gehen oder sie füttern, erläuterte Klaus Vater, Sprecher des Gesundheitsministeriums. Sie sollten keine Pflegeleistungen übernehmen, sondern den Alltag im Heim menschlicher gestalten. Vater verwies darauf, dass es derzeit rund 15 000 arbeitslose Pfleger gebe, darunter viele Frauen, die bereits Vorerfahrungen mitbrachten. ÂDie Pflegeassistenz ist eine Gelegenheit für diese Menschen, wieder in den Beruf reinzukommenÂ, sagte er. Die BA bildet derzeit überall in Deutschland Bewerberpools. Teilnehmen könne jeder, der sich für die Arbeit in einem Heim interessiere und für eine Weiterbildung infrage komme. Die Assistenten sollten aber keine voll ausgebildeten Pflegekräfte ersetzen, sagte ein Sprecher der Bundesagentur  Artikel von Cordula Eubel im Tagesspiegel vom 18.8.2008 http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Langzeitarbeitslose-Demenzkranke;art122,2595460
ÂDie Kritik von Gesamtmetall an Mindestlöhnen zeigt, dass die Arbeitgeberverbände mit aller Vehemenz eine vernünftige Lösung verhindern wollen. Reihenweise sind Arbeitgeber aus ihren Verbänden ausgetreten und haben damit zu deren Schwächung beigetragen. Und viele Arbeitgeber sind nicht mehr bereit, Existenz sichernde Entgelte zu zahlen, weil Beschäftigten mittlerweile jede Arbeit zugemutet werden kann - zum Teil zu Entlohnungen bis zur Sittenwidrigkeit  Artikel von Claus Matecki in der Frankfurter Rundschau vom 15.08.2008 http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/1500862_Das-Maerchen-von-den-Waschmaschinen.html
Demagogie pur: Neue Studie zum Mindestlohn der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
ÂNach einer aktuell durch die Presse gehenden Studie, die von der arbeitgeberfinanzierten "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) beim ifo-Institut in Auftrag gegeben wurde, würde der Preis für einen Fernseher in Deutschland um bis zu 15 Prozent steigen, wenn er unter Einhaltung eines Mindestlohns von 7,50 Euro produziert würde. Bei einer in Deutschland mit Mindestlohn hergestellte Waschmaschine wären es sogar bis zu 20 Prozent. Dann würden 55 Prozent der im Anschluss von dem Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid Befragten auf den Kauf eines Fernsehers oder einer Waschmaschine aus einheimischer Produktion verzichten. Nobert Reuter, Volkswirt bei ver.di, hat die Studie unter die Lupe genommen. Sein Fazit: Eine Studie, die angeblich die Schädlichkeit von Mindestlöhnen "beweist" ist eine Luftnummer. Denn es wurde in Wirklichkeit gar nicht berechnet, wie die Kosten eines Fernsehgeräts oder einer Waschmaschine durch die Einführung eines Mindestlohn von 7,50 Euro in Deutschland steigen würde, sondern unterstellt wurde die Einführung eines weltweiten Mindestlohns von 7,50 Euro  ver.di-Meldung und Artikel von Norbert Reuter vom 14.08.2008 http://verdi.de/mindestlohn
Aus dem Text:  Insofern werden in der Studie also gar nicht die Folgen der Einführung eines Mindestlohns in Deutschland beschrieben, sondern es wird gleichzeitig unterstellt, dass weltweit unter Mindestlohnbedingungen produziert wird. Das steht natürlich in keiner Pressemeldung, würde es doch sofort deutlich machen, welche absurden Annahmen der neuen Anti-Mindestlohn-Studie zugrundeliegen .Â
Spätestens jetzt wird klar, warum  ganz standortpolitisch - nur 7,50 Euro und warum nur für Deutschland gefordert werdenÂ
Ohne Kampf gibt es keinen ('abkömmlichen') "Mindestlohn"! Mindestlöhne in der Europäischen Union - und die möglichen (reformistischen) Grundlagen für Deutschland (?)
Aus dem Text:  Bei einer (überfälligen) 35 Stundenwoche und monatlich (maximal) 150,5 Arbeitsstunden ergibt sich eine Forderungshöhe für den untersten Bereich des Mindestlohnes in Höhe von 9,77 Euro. Die sozialen Bewegungen in Deutschland erheben seit Jahren die Forderung für einen Mindestlohn in Höhe von 10,00 Euro. Diese Forderung ist seit Jahren ebenso überfällig wie die (vorsätzlich) falschen Forderungen nach 7,50 bzw. 8,44 Euro. Richtig wäre die Forderung nach einem Bruttostundenlohn von 12,00 Euro Â
Vorschlag der Arbeitsagentur: Arbeitslose in Pflegeheime
Die Bundesagentur für Arbeit will "schwer Vermittelbare" bei der Pflege von Demenzkranken in Heimen einsetzen. Pflegeexperten sind entsetzt. Artikel von N. von Hardenberg und J. Nitschmann in der Süddeutschen Zeitung vom 15.08.2008 http://www.sueddeutsche.de/politik/505/306466/text/
Debatte um Hilfspfleger: «Arbeitslosigkeit ist keine Qualifikation»
ÂDer Plan, Beistand für Demenzkranke zu organisieren, stöÃt auf vielfältige Kritik. 10.000 Langzeitarbeitslose sollen per Crash-Kurs zum Füttern und Vorlesen angelernt werden  eine Billiglösung? Jobsuchende mit der entsprechenden Ausbildung gibt es jedenfalls genug. Das Bundesgesundheitsministerium weist Kritik am geplanten Einsatz Langzeitarbeitsloser zur Betreuung Demenzkranker zurück. Die Sorgen seien unbegründet, denn es gehe dabei nicht um Billig-Pflege, sagte der Ministeriumssprecher am Sonntag. Altersverwirrten Menschen solle jemand zur Seite gestellt werden, der ihnen im Alltag hilft. Vater betonte, diese Assistenten sollten «keine fachpflegerischen Tätigkeiten» ausüben  Meldung in der Netzeitung vom 17.08.2008 http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1127637.html
Der Wert des Menschen misst sich an seiner Verwertbarkeit
 Weshalb haben es diese Menschen überhaupt verdient, dass sie keine existenzsichernde Arbeit mehr bekommen? Nur dadurch, dass die renditeorientierte Wirtschaft sie für unbrauchbar erklärt, werden sie für Ulla Schmidt erst brauchbar. Damit erklärt sich auch, warum die Regierung nicht alles tut, damit Langzeitarbeitslose eine reguläre Stelle bekommen. Ulla Schmidt will möglichst billige Pflegekräfte. Ohne Langzeitarbeitslose müsste die herrschende Politik dort die erforderlichen Mittel herholen, wo einzig und allein Geld im Ãberfluss zu holen wäre: Bei den Renditen besonders der exportorientierten groÃen Konzerne. Im Interesse einer aggressiven wirtschaftlichen nach auÃen gerichteten Politik, entlastet man die Renditen möglichst von jeglichen Belastungen für soziale Aufgaben  Ein Kommentar von Ulrike Blessing und Armin Kammrad vom 18.08.2008 (pdf) http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/gw/blessingkammrad.pdf
Writing letters may not
sound like the key to
freeing prisoners and
saving lives, but it
works!The Global
Write-a-thon begins
December 5th -- pledge to
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The Global Write-a-thon
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SSRN-The Wages of
Failure: Executive
Compensation at Bear
Stearns and Lehman
2000-2008 by Lucian
Bebchuk, Alma Cohen,
Holger Spamann The
standard narrative of the
meltdown of Bear Stearns
and Lehman Brothers
assumes that the wealth
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Minerva
Novoa,Advocacy Web
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A bill that would put
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Genesis 3:1-19 (New
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Genesis 3
The Fall of Man
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